Drei ehemalige Google-Mitarbeiter bringen eine neue Suchmaschine ins Netz. Da sind die Erwartungen hoch. Nun steht das Baby namens Cuil im Netz. Die macher von Cuil halten sich erstens zu Gute, dass sie mehr Internetseiten als die Konkurrenten von Google und Microsoft indizieren. Das ist gut. Ein kleiner Test zeigt aber erst einmal, dass die Indizierung erst einmal nur englischsprachige Seiten zu erfassen scheint.
Interessanter sind dabei ein paar kleine aber feine Features, die hier eingebaut wurden. Da ist ersteinmal die schon von Google bekannte Suggest-Funktion, die weitere Suchoptionen direkt bei der Eingabe des Suchwortes vorschlägt.
Bei der Anzeige der Suchergebnisse finden sich diese Vorschläge dann in einer Tabnavigation über den Suchergebnissen. Zusätzlich findet sich im Ergebnisfenster eine Box “Explore by Category”. Hier werden passende Kategorien für die anstehende Recherche vorgeschlagen. Bei einer Suche nach der deutschen Bundeskanzlerin wird z.B. unter anderen eine Kategorie “Deutsche Kanzler” gezeigt. Hierin finden sich dann … deutsche Bundeskanzler der Vergangenheit. Das Feature bringt also den zugehörigen Kontext zur eigenen Recherche.
Es wird noch besser, denn Cuil beachtet auch die Privatsphäre der Nutzer, es werden keine IP-Adressen gespeichert und durch Cookies wird die getätigte Suchanfrage nicht an den anfragenden Rechner geklebt.
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