Andreas Göldi schreibt ein sehr sinniges Stück darüber, wie das web2.0 die Wege verändert hat, auf denen Nachrichten zu uns kommen. Früher kamen Sie eigentlich gar nicht. Wir mussten Sie abholen. Das ist heute nicht mehr nötig, wie Göldi schreibt. Und immer öfter werden Texte, Bilder und Videos nicht mehr auf der Urspungsseite gelesen, gehört oder angeschaut.
Wer professionell im Internet arbeitet, sieht auch schnell das Problem, dass in dieser Entwicklung steckt. Wenn die Nutzer nicht mehr zur Internetseite kommen, wird es wesentlich aufwändiger, überhaupt noch etwas darüber zu erfahren, wie und wie oft meine Inhalte durch die Nutzer aufgenommen werden. Ganz jenseits der Bannervermarktung ist das aber der Wert, an dem sich Anbieter von Internetseiten messen - nach innen und außen. Es stellt sich die Frage:
Kommt die Ökonomie der Aufmersamkeit ohne Zahlen aus?
Beobachtungen zur Medienkonvergenz » Chefredakteur ade — News werden sozial
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