Während die Presse sich in den letzten Tagen darüber mokiert, dass die Anzahl der aktiven Nutzer in Second Life zurückgeht und damit natürlich gleich einen ganzen Trend totsagt, rückt TechCrunch das Ganze mal ins rechte Licht. Second Life ist nicht das Ende der Fahnenstange, was virtuelle Welten angeht und wer einen Hype sucht, der sollte mal bei Barbie Girls vorbeischauen. Die virtuelle Welt für kleine Mädchen hat es in 60 Tagen auf 3 Millionen Nutzer gebracht und wächst weiter mit 50.000 neuen Nutzern pro Tag (Quelle). Das zeigt doch recht deutlich welches Potential in dem Thema weiterhin steckt.
Ist doch auch klar: Barbie sieht auf Jahrzehnte von Markenbildung und -nutzung zurück. SL hat ja bei “0″ angfangen. Insofern ist der Kickstart auch nicht verwunderlich. Vorallem nicht, wenn man die Unternehmensgrößen von LindenLabs und Mattel vergleicht….
Dazu kommt, dass sich die Spielewelt einer Puppe sehr schön in eine 3D-Umgebung umsetzen lässt. Die Zielgruppe braucht ihre Spielgewohnheiten also erst gar nicht ändern.