Steve Jobs denkt über Musik nach

Und das ist erst einmal keine schlechte Idee - ist seine Firma Apple doch mittlerweile massiven Angriffen ausgesetzt wegen des DRMs der via iTunes verkauften Musik und der fehlenden Interoperabilität mit anderen Geräten als Apples iPod.

Jobs beschreibt hier sehr anschaulich, dass der iTunes-Store nur mit diesen Einschränkungen realisierbar war, da sonst keine Lizensierung von Musik der vier großen Player möglich ist. Und er rechnet auch vor, dass sich aus dem Verhältnis der verkauften iPods und der verkauften Musikstücke ergibt, dass jeder Apple-Player nur 22 Songs aus dem iTunes-Store enthält. Die Schlussfolgerung ist klar und Jobs weicht ihr auch nicht aus: die Nutzer haben sich für DRM-freie Musik entschieden. Dagegen anzukämpfen ist ein Kampf gegen Windmühlen.

So if the music companies are selling over 90 percent of their music DRM-free, what benefits do they get from selling the remaining small percentage of their music encumbered with a DRM system? There appear to be none.

Jobs sagt also, die Musikindustrie muss es richten und allen Online-Stores den Verkauf DRM-freier Musik erlauben. Apple würde eine solche Entscheidung begrüßen und das hauseigene Rechtemanagement aus dem iTunes-Store entfernen. Das ist schön und verstärkt die Hoffnung, dass wir uns vielleicht noch in diesem Jahr von der leidigen DRM-Diskussion verabschieden können.

Apple - Thoughts on Music

 

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