Wenn es in Deutschland noch einen Beweis brauchte das Weblogs im Mainstream der PR-Welt angekommen sind, dann ist das die Meldung, dass Otto (ja der dicke Katalog, der immer bei der Mutter unterm Wohnzimmertisch liegt) nun auch auf Blogs für die Vermarktung der Katalogware setzen will. Unter http://blog.otto.de kann man sich schon einmal anschauen, wie sich Otto Blogs so vorstellt.
Das ist erstmal etwas schmerzhaft für die Augen und Tags heißen hier natürlich ordentlich “Stichwörter” und sind gleich mal alle irgendwie fett und wichtig.
Aber wer bloggt da eigentlich. Tja, das ist schwer zu sagen, denn scheinbar ist bei Otto der Unterschied zwischen einem Blog und einem Forum noch nicht so klar. Und so hofft man offensichtlich, dass die Nutzer die Arbeit übernehmen und einfach mal für Otto bloggen. Zum Start gibt Eva Padberg erstmal einige Tipps, was sicher für Zugriffe sorgen wird. Und wenn sich fleissige Otto-Mitarbeiter zum bloggen einfinden sollten, wird denen sogar ein Sarotti-Weihnachtskorb versprochen.
Leider muss man sich auch zum Kommentieren registrieren, was wohl Kommentare wirksam verhindern wird (und es auch schon tut). Von sowas wie Trackbacks wollen wir hier mal gar nicht reden.
Aller Anfang ist schwer. Noch brauch sich unser Shopblogger nicht vor der Konkurrenz zu fürchten.
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