Während hierzulande noch auf allerlei Kongressen erklärt wird, was web 2.0 überhaupt ist, wird andernorts der Kuchen des Hypes bereits verteilt. Und da gibt es natürlich schnell Futterneider.
Ausgerechnet Peter Chernin (News Corp. chief operating officer) von MySpace fängt nun an zu stänkern. Die Anderen würden doch eh nur durch MySpace leben (meint Traffic erhalten). Die Anderen, das sind vor allem Youtube und Flickr. Und wie man in diesem Artikel bei Techcrunch nachlesen kann, beginnt MySpace auch schon, die Türen für solche externen Dienste zu schließen. Ob MySpace nicht auch gerade durch die Möglichkeiten der Einbindung von YouTube und Flickr für die Kids attraktiv geworden ist, scheint Chernin noch nicht in den Sinn gekommen zu sein. Stattdessen orakelt er auf der Merrill Lynch Media & Entertainment Conference in Pasadena darüber, dass MySpace eigene Services entwickeln könnte, die YouTube und Konsorten im besten Fall vom Markt verdrängen würden.
Leider muss man wohl ernst nehmen, was der Mann sagt. Gut fürs Web wäre das nicht. “Do no evil” will man Mr. Chernin da zurufen!
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