Die lose Klammer die den Abend zusammenhalten sollte hieß Web 2.0 und sie stellte sich erwartungsgemäß als sehr lose heraus. Die vorgestellten Lösungen passten mehr (plazes) oder weniger (Pentabarf) da hinein, gelohnt hat sich das zuhören aber trotzdem. Dankenswerterweise warf Markus Angermeier dann seine mittlerweile ja recht bekannte Mindmap-Grafik zum Thema an die Wand um so das Thema zumindest einmal grob zu umreißen und ein paar Begriffe im Dunstkreis der schönen neuen Webwelt zu erklären.
Besonders interessant wurde es dann noch einmal mit der Vorstellung von Plazes, wobei mich besonders das Thema privacy umtrieb. Ein Thema, das ja sehr viele Web 2.0 Anwendungen beschäftigen dürfte oder sollte. Die Antworten der Plazes-Macher erschienen mir dabei ganz befriedigend auch wenn noch nicht alles fertig ist.
Leider dauerten die Vorträge so lang, dass das anschließende “Kuscheln” weitestgehend ins Wasser fiel.
Die erfreulich große Teilnehmerzahl hatte den Pferdefuß, dass eine richtige Diskussion nicht aufkam. Hier fehlte eindeutig ein Moderator. So hielten sich die Leute an den Vortragenden fest, was manchmal fast peinlich wurde.
Mein Vorschlag wäre, das nächste Mal einen Moderator (vielleicht aus dem Kreise der Vortragenden) auszuwählen und die Vortragenden in einer Art Podium zusammenzufassen. Nach den Präsentationen könnte dann entlang der vorgestellten Projekte etwas offener gefragt und diskutiert werden.
Stimme dir zu, dass die Vorträge zu lang waren, aber wir haben ja auch nicht mucks gemacht